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07Article06 août 2026

Mauke beim Pferd: erkennen, pflegen und vorbeugen

Mauke ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Reaktionsmuster der Haut in der Fesselbeuge mit vielen möglichen Auslösern. Erfahren Sie hier, warum die richtige Diagnose entscheidend ist, wie die tägliche Pflege aussieht und wann der Tierarzt übernehmen muss.

Ein Pferd mit deutlichem Behang an den Beinen steht auf einer matschigen Koppel, was die typischen Umweltbedingungen für Mauke verdeutlicht. · KI-generiert

Ein Pferd mit deutlichem Behang an den Beinen steht auf einer matschigen Koppel, was die typischen Umweltbedingungen für Mauke verdeutlicht. · KI-generiert

Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Was Mauke beim Pferd eigentlich ist

Mauke ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Reaktionsmuster der Haut in der Fesselbeuge, das in der Fachliteratur als Equine Pastern Dermatitis geführt wird. Die Fachliteratur beschreibt sie ausdrücklich nicht als einzelne Krankheit, sondern als kutanes Reaktionsmuster, das als Syndrom und nicht als Diagnose zu verstehen ist. Auch neuere Arbeiten führen sie als Syndrom und nicht als eigenständige Krankheitseinheit. Dieses Verständnis bildet die Grundlage für jede sinnvolle Pflegeroutine.

Wenn in den kühleren und feuchteren Monaten der Boden auf den Ausläufen weich wird, bemerken viele Pferdehalter erste Veränderungen in der Fesselbeuge. Oft entsteht der Eindruck, dass eine einzige Pflegesalbe das Problem rasch lösen könnte. Da Mauke jedoch kein einheitliches Krankheitsbild ist, gibt es keine pauschale Pflegeformel: Die Fachliteratur hält fest, dass erst das Aufdecken der zugrundeliegenden Ursachen Misserfolge und Frustration vermeidet.

In der tiermedizinischen Literatur wird betont, dass bei der Fesselbeugendermatitis zwischen der primären Ursache, prädisponierenden und aufrechterhaltenden Faktoren unterschieden wird und dass die Behandlung aller drei gleich wichtig ist. Sie gilt als multifaktorielles Syndrom, bei dem Pathogenese und auslösende Faktoren nicht immer feststellbar sind. Wer nur die sichtbaren Hautveränderungen betrachtet, übersieht die zugrundeliegenden Einflüsse.

  • Mauke ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Reaktionsmuster der Haut.
  • Die Ursachen reichen von Feuchtigkeit über Parasiten bis hin zu Mikrotraumata.
  • Keine Pflegesalbe kann eine tierärztliche Ursachenforschung ersetzen.
  • Eine nachhaltige Pflege setzt an den individuellen Risikofaktoren an.

Das Erkennen dieser Zusammenhänge schützt Pferdehalter vor Enttäuschungen durch wechselnde Pflegeprodukte. Erst wenn die auslösenden Faktoren im Umfeld des Pferdes identifiziert sind, kann die tägliche Hygiene ihre schützende Wirkung voll entfalten.

Woran Sie Mauke erkennen

Sie erkennen Mauke an einer typischen Abfolge sichtbarer Hautveränderungen in der Fesselbeuge, die von leichten Rötungen und Schuppenbildung bis hin zu festen Krusten und nässenden Arealen reicht. Die Anatomie der Fesselbeuge begünstigt das Ansammeln von Feuchtigkeit. In einer prospektiven Studie der LMU München, in die pro Jahr 50 junge Warmblutpferde aufgenommen und von August bis Oktober wöchentlich untersucht wurden, waren unpigmentierte Fesselareale signifikant häufiger betroffen als pigmentierte.

Die Haut besteht aus mehreren Schichten, deren äußerste als Barriere gegen Umwelteinflüsse dient. In der Fesselbeuge wird diese Barriere bei jedem Schritt gedehnt und gebeugt. Weichen Feuchtigkeit und Schmutz sie auf, entstehen leicht feine Schürfwunden oder Mikrorisse, über die sich Keime ansiedeln können.

Der Verlauf zeigt meist eine klare Phasenfolge: Zu Beginn stehen Rötungen und feine Schuppen im Vordergrund. Ohne angepasste Hygiene bilden sich daraus feste Borken. Werden diese weiter gereizt, kann Flüssigkeit austreten; bei chronischem Verlauf verdickt sich die Haut und kann einreißen.

Symptom / ErscheinungsbildMögliche BedeutungEmpfohlener Schritt
Leichte Rötung und feine SchuppenAnfängliche Irritation der HautbarriereBeine trocken halten, sanft reinigen
Feste Krusten und BorkenChronisch gereizte Epidermis mit SekretbildungKrusten keinesfalls gewaltsam entfernen
Nässende Stellen oder VerdickungFortgeschrittene Beeinträchtigung der HautTierarzt zur Abklärung hinzuziehen

Durch die regelmäßige Beobachtung der Fesselbeuge lassen sich erste Hautveränderungen frühzeitig feststellen. So kann das Haltungsmanagement angepasst werden, bevor tiefere Hautschichten beansprucht werden.

Warum Mauke immer wiederkommt

Mauke kehrt vor allem deshalb wieder, weil die eigentliche Ursache im Einzelfall oft unentdeckt bleibt und lediglich die äußerlichen Krusten beobachtet werden. Ohne eine gezielte Ursachenanalyse durch den Tierarzt wirken Umweltfaktoren wie dauerhafte Nässe, Matsch oder Milbenbefall jedes Jahr aufs Neue auf die empfindliche Haut der Fesselbeuge ein. An der Entstehung der Fesselbeugendermatitis sind laut Forschung viele Faktoren beteiligt; sie wird als Syndrom und nicht als eigenständige Krankheitseinheit betrachtet.

In der prospektiven Münchener Untersuchung an jeweils 50 jungen Warmblutpferden erwiesen sich Feuchtigkeit und fehlende Pigmentierung als prädisponierend, und das Zusammenspiel von Nässe und opportunistischen Keimen wurde als wesentlicher auslösender Faktor beschrieben. Hinzu kommen dichter Behang und kleine Verletzungen. In einer Querschnittsstudie an 15 betroffenen und acht unauffälligen Pferden im Süden der USA waren vier der betroffenen Tiere, alle mit Behang, positiv auf Chorioptes-Milben; diese Fallauswahl erlaubt keine Aussage über das Risiko in der Pferdepopulation. In einer Vergleichsstudie an 105 betroffenen und 95 unauffälligen Pferden war Staphylococcus aureus in Abstrichen der Fesselbeuge bei 59,0 Prozent der betroffenen und 6,3 Prozent der Kontrolltiere nachweisbar.

In der Praxis wird häufig angenommen, dass ein einzelnes Bakterium wie Dermatophilus congolensis die Hauptursache sei. In der genannten Querschnittsstudie im Süden der USA wurde dieser Erreger per RT-qPCR jedoch nur bei einem einzigen Pferd ohne Behang nachgewiesen und bei keinem der behangenen Pferde; die Autoren beziehen ihren Befund ausdrücklich auf diese Population. Das Institut für Mikrobiologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hält fest, dass die klinische Untersuchung nur eine Verdachtsdiagnose liefert und dass zum Nachweis von Hautpilzen wie auch von Dermatophilus congolensis ein tiefes Hautgeschabsel sowie eine kulturelle Untersuchung im Labor nötig sind. Probenahme und Laboreinsendung bleiben damit tierärztliche Aufgabe.

Weil die Ermittlung des exakten Auslösers reine tierärztliche Arbeit ist, bleibt die Wiederholungsrate hoch, solange nur pauschale Pflegemaßnahmen angewendet werden. Erst die Identifikation der individuellen Auslöser durch den Tierarzt schafft die Voraussetzung für eine langfristige Stabilisierung.

  • Dauerhafte Feuchtigkeit weicht die Hautbarriere auf.
  • Langer Behang hält Feuchtigkeit direkt an der Fesselbeuge.
  • Chorioptes-Milben verursachen Juckreiz und kleine Hautläsionen.
  • Sekundäre Bakterien besiedeln bereits vorgeschädigte Haut.
  • Fehlende tiermedizinische Ursachendiagnose führt zu wiederkehrenden Verläufen.

Was die tägliche Routine leisten kann

Eine sorgfältige tägliche Pflegeroutine schützt die Hautbarriere der Fesselbeuge, hält das Areal sauber und schützt vor übermäßiger Feuchtigkeit. Äußere Hygiene unterstützt die Widerstandskraft der Haut, kann jedoch bestehende Grundursachen nicht beseitigen. Entscheidend ist das richtige Maß: Zu häufiges Waschen weicht die Haut auf und schwächt ihre natürliche Schutzfunktion zusätzlich.

Bei der täglichen Inspektion im Stall steht das sanfte Reinigen im Vordergrund. Anhaftender trockener Schmutz sollte vorsichtig mit einer weichen Bürste entfernt werden. Wenn Wasser zur Reinigung genutzt werden muss, ist ein vollständiges und gründliches Abtrocknen mit einem sauberen Handtuch unerlässlich.

Ein häufiger Fehler in der Fesselpflege ist das gewaltsame Abreißen oder Aufweichen fester Krusten. Dies führt zu mikroskopischen Schürfwunden und öffnet Eintrittspforten für Keime. Das Aufweichen und gewaltsame Entfernen von Borken sollte daher strikt unterbleiben.

  1. Fesselbeuge täglich auf Rötungen, Feuchtigkeit oder Verkrustungen kontrollieren.
  2. Trockenen Schmutz vorsichtig mit einer weichen Bürste abbürsten.
  3. Beine nach Wasserkontakt gründlich mit einem sauberen Handtuch abtupfen.
  4. Krusten niemals gewaltsam abreiben oder mit Gewalt aufweichen.
  5. Hautareale trocken halten und vor erneuter Durchnässung schützen.

Durch diese strukturierten Schritte bleibt die Fesselbeuge sauber und trocken, was die natürliche Schutzfunktion der Haut im Alltag bestmöglich aufrechterhält.

Was Pflege nicht leisten kann

Kosmetische Pflegemittel dienen der Hygiene, dem Schutz und der äußeren Pflege beanspruchter Hautstellen, ersetzen aber niemals eine tiermedizinische Diagnose oder medikamentöse Therapie. Wenn die Haut tief eingerissen, nässend, schmerzhaft oder geschwollen ist, liegt die Verantwortung beim Tierarzt, da Pflegeprodukte keine Erkrankungen heilen oder Gewebe regenerieren können.

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass Mauke nahezu immer auf einen Mineralstoffmangel im Futter zurückzuführen sei. Zwar benötigt der Hautstoffwechsel eine ausgewogene Nährstoffversorgung, doch das wahllose Füttern von Ergänzungsfuttermitteln auf bloßen Verdacht hin ersetzt weder eine Blutuntersuchung noch die Kontrolle der äußeren Haltungsbedingungen.

Ebenso stößt die Pflege an Grenzen, wenn tieferliegende Ursachen wie eine Vaskulitis, Mangelzustände, Parasitenbefall oder systemische Probleme vorliegen. In solchen Fällen kann eine rein äußerliche Pflege das Problem nicht lösen, sondern lediglich die Hygiene des betroffenen Hautareals unterstützen.

  • Pflegeprodukte ersetzen keine Diagnose der zugrundeliegenden Ursache.
  • Nässende, offene oder geschwollene Hautstellen gehören in tierärztliche Hände.
  • Futterergänzungsmittel auf Verdacht lösen keine äußeren Haltungsprobleme.
  • Kosmetische Hygiene heilt keine medizinischen Hauterkrankungen.

Das Eintreten für klare Grenzen schützt das Wohlbefinden des Pferdes und stellt sicher, dass notwendige medizinische Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden.

Vorbeugen in der nassen Jahreszeit

Die wirksamste Vorbeugung in den feuchten Herbst- und Wintermonaten besteht in der Optimierung der Haltungsbedingungen und der täglichen Weidehygiene. Trockene Stehflächen auf dem Paddock, das regelmäßige Entfernen von Matsch sowie das gründliche Abtrocknen der Fesseln nach dem Reiten reduzieren die Feuchtigkeitsbelastung der Hautbarriere maßgeblich.

Bei Pferden mit sehr dichtem Behang kann ein vorsichtiges Einkürzen der Haare sinnvoll sein, damit Luft an die Fesselbeuge gelangt und Feuchtigkeit schneller verdunstet. Nach dem Abwaschen von Beinen sollte auf exzessives Abspritzen verzichtet werden; trockenes Abtupfen mit einem sauberen Tuch ist deutlich schonender.

Die Vorbeugung selbst leisten Haltung und Hygiene. Für die tägliche Pflege der gereinigten Fesselbeuge kann ergänzend ein spezialisiertes Pflegeprodukt wie equion® Hoof and Skin Gel eingesetzt werden. Das Gel nutzt Multi-Ionen-Technologie: Zink-Ionen und Silber-Ionen sind in einem inerten Trägermaterial gespeichert. Sobald das Gel mit Feuchtigkeit wie Hautfeuchtigkeit oder Schweiß in Kontakt kommt, treten die Ionen ohne vorherige chemische Reaktion nach und nach aus dem Trägermaterial aus. Anders als bei herkömmlichen Metallpartikeln, die erst in wässriger Umgebung unter Elektronenabgabe oxidieren müssen, stehen die Ionen direkt zur Verfügung. Das dünnflüssige Gel auf Paraffinölbasis ist bewusst so eingestellt, dass es sich hauchdünn auftragen lässt. Es bildet eine leichte Schutzschicht auf der Hautoberfläche. Darin liegt der eigentliche Nutzen: Die Gelmatrix hält die Partikel mit den gespeicherten Ionen so lange wie möglich an Ort und Stelle, während die Ionen bei Feuchtigkeitskontakt nach und nach austreten.

equion® Hoof and Skin Gel ist ein kosmetisches Pflegeprodukt zur hygienischen Pflege und zum Schutz beanspruchter Hautareale. Hinweis: Diese Erläuterungen beschreiben die Eigenschaften der Inhaltsstoffe und die Funktionsweise der Technologie. Sie sind keine Aussagen über die Heilung oder Behandlung von Erkrankungen und ersetzen keine tierärztliche Diagnose.

Wir entwickeln unsere Produkte nach den strengen EU-Sicherheitsstandards für Humanprodukte, weil Pferde die gleiche Sorgfalt verdienen. Die Fertigung erfolgt bei Lieferanten, die für die Herstellung von Humankosmetik nach ISO 22716 qualifiziert sind, verpackt in medizinischen Packstoffen.

  • Befestigte, trockene Stehflächen auf Paddocks und Ausläufen schaffen.
  • Matschansammlungen an Ein- und Durchgängen regelmäßig entfernen.
  • Fesselbeugen nach dem Training gründlich trocken tupfen.
  • Dichten Behang bei Bedarf vorsichtig einkürzen, um Luftzirkulation zu fördern.
  • Zur Hautpflege gereinigte, trockene Fesselbeugen dünn mit einem Pflegegel auf Paraffinölbasis abdecken, das vor Nässe und Schmutz schützt.

Wann der Tierarzt übernimmt

Sie sollten umgehend den Tierarzt hinzuziehen, sobald die Haut in der Fesselbeuge nässt, blutet, deutliche Schwellungen zeigt oder das Bein erwärmt ist. Auch bei auftretender Lahmheit, deutlicher Schmerzhaftigkeit bei Berührung oder wenn sich das Hautbild trotz trockener Haltung nach wenigen Tagen nicht verbessert, ist eine fachkundige Diagnose erforderlich.

Eine frühzeitige Untersuchung durch den Tierarzt verhindert, dass sich aus leichten Hautirritationen chronische Veränderungen entwickeln. Der Tierarzt kann gezielte Abstriche oder Hautgeschabsel nehmen, um Bakterien, Pilze oder Milben exakt zu bestimmen und eine zielgerichtete medizinische Behandlung einzuleiten.

Als Pferdehalter tragen Sie die Verantwortung für das tägliche Haltungsmanagement und die hygienische Pflege. Sobald jedoch Anzeichen einer tiefgreifenden Infektion oder einer starken Entzündungsreaktion vorliegen, endet der Bereich der selbstständigen Pflege.

  • Nässende, offene oder blutende Hautareale in der Fesselbeuge.
  • Deutliche Erwärmung des Beins oder aufsteigende Schwellungen.
  • Auftretende Lahmheit oder starke Schmerzreaktion bei Berührung.
  • Ausbleibende Besserung trotz konsequenter trockener Haltung.
  • Verdacht auf Parasitenbefall wie Chorioptes-Milben.
FAQ

All you need to know

Mauke ist laut tiermedizinischer Literatur keine einzelne Krankheit, sondern ein Reaktionsmuster der Haut auf unterschiedliche Auslöser. Es gibt daher kein universelles Heilmittel. Die tägliche Routine fokussiert sich auf Hygiene und Hautpflege. Für eine dauerhafte Lösung muss ein Tierarzt die zugrunde liegende Ursache diagnostizieren.

Mauke kehrt meist zurück, weil die zugrunde liegende Ursache nie exakt bestimmt wurde. Faktoren wie ständige Nässe, Behang, Milben oder kleine Verletzungen begünstigen das Syndrom. Solange diese Auslöser nicht tierärztlich identifiziert und abgestellt sind, wird das Reaktionsmuster der Haut immer wieder auftreten.

Die Fessel sollte nicht täglich gewaschen werden. Wiederholtes Einweichen schwächt die natürliche Hautbarriere und begünstigt Infektionen. Es ist besser, feuchten Schlamm trocknen zu lassen und ihn anschließend vorsichtig abzubürsten, um die Hautpartien so trocken und intakt wie möglich zu halten.

Nein, Hautprobleme wie Mauke sind nicht automatisch ein Zeichen für einen Mineralstoffmangel. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Umweltfaktoren wie Feuchtigkeit und opportunistische Bakterien wesentliche Auslöser sind. Ein Futterzusatz auf Verdacht ersetzt keine korrekte tierärztliche Diagnose.

Das hängt von der primären Ursache ab. Handelt es sich um eine durch Umweltfaktoren wie Nässe und Schlamm bedingte Reizung, ist sie nicht ansteckend. Spielen jedoch Milben oder bestimmte Bakterien eine Rolle, kann eine Übertragung möglich sein. Gute Stallhygiene ist daher in jedem Fall entscheidend.

Ein Tierarzt muss hinzugezogen werden, wenn die Haut offen, tief rissig, nässend oder blutig ist. Auch bei Schwellungen, Wärme am Bein, Lahmheit oder starker Schmerzhaftigkeit bei Berührung ist tierärztliche Hilfe zwingend erforderlich, da kosmetische Pflege hier an ihre klaren Grenzen stößt.